Beziehung beenden und Schluss machen
Schluss machen: Das Beenden einer Beziehung fällt nie leicht
Ratgeber

Schluss machen: Beziehung richtig beenden

Die Beziehung befindet sich bereits seit einigen Monaten oder gar Jahren in einer „Sackgasse“? Dann ist es allerhöchste Zeit für einen Neuanfang als Single. Trotz vieler Probleme wird oft an einer Beziehung festgehalten. Aber warum? Durch das Ausharren in der alten Beziehung kann die Chance verpasst werden, den richtigen Partner kennenzulernen. Um dies zu vermeiden, haben wir hier die besten Tipps, wie man sich von unglücklichen Beziehungen löst und dabei trotzdem respektvoll dem Anderen gegenüber bleibt.

Es ist nicht einfach sich von alten Gewohnheiten zu lösen und diese zu ändern. Routinen haben sich eingeschlichen und sind zum bequemen, praktischen Alltag geworden. Das Schluss machen mit einem Menschen, mit dem eine langfristige Beziehung geführt wurde, ist nie einfach. Handelt es sich hierbei vielleicht nicht um eine Partnerschaft, sondern sogar um eine Ehe, gestaltet sich die Trennung noch schwieriger. Wird die Trennung zum ersten Mal ein Gesprächsthema in der Partnerschaft, wird meist viel versucht, um dies zu verhindern und die Situation wieder zum positiven zu wenden. Hierfür sollen beispielsweise Unterhaltungen, mehr Abwechslung beim Sex oder sogar eine Paartherapie helfen. In manchen Partnerschaften reißen diese Maßnahmen das Ruder wieder herum, in anderen wiederum hilft nichts mehr, um die Gefühle, die einst vorhanden waren, wieder aufleben zu lassen. Ist keine Liebe mehr vorhanden, kann diese auch nicht erzwungen werden. Haben sich beide Partner auseinandergelebt und entfernen sich immer weiter voneinander, gibt es keine andere Möglichkeit als das Schluss machen.

12 Gründe, warum Beziehungen nicht mehr funktionieren

Laut einer Studie de Partnervermittlung Parship, bei der über 14.000 Menschen befragt wurden, gibt es in Deutschland 12 Herausforderungen in Beziehungen, die besonders oft auftauchen:

  • Zu wenig Zeit füreinander (57%)
  • Stress im beruflichen Alltag (56%)
  • Eine schwierige Finanzlage (53%)
  • Das Sexleben am Leben zu erhalten (44%)
  • Räumliche Trennung, Fernbeziehung (43%)
  • Egoistisches Verhalten des Partners (dieser kümmert sich nur um seine Bedürfnisse) (42%).
  • Wenig Zeit zu zweit mit Kindern (35%)
  • Kleine Streitigkeiten über alltägliche Dinge (31%)
  • Der Umgang mit Kindern aus früheren Beziehungen (28%)
  • Die langfristige Treue dem Partner gegenüber (27%)
  • Einigung über Freizeitpläne und Tätigkeiten am Wochenende (25%)
  • Die Gedanken an einen Partner, der eventuell besser passt (12%)

Nicht alle Paare schaffen es, diese Herausforderungen erfolgreich zu meistern. In der heutigen Zeit wird jede dritte Ehe geschieden und jede zweite Partnerschaft geht auseinander. Allein verliebt zu sein reicht nicht aus, um eine erfolgreiche Beziehung zu führen und verhindert das Schluss machen nicht immer. Es ist wichtiger, dass die Kommunikation und die Lebensziele beider Partner in einer Beziehung übereinstimmen und dauerhaft an der Partnerschaft gearbeitet wird. Ist dies nicht der Fall, verliert man sich schnell selber. Die gute Nachricht jedoch ist, dass jede Trennung auch bedeutet, dass hierdurch eine Chance auf einen Neuanfang entsteht.

Dank Online-Dating sind die Chancen, einen perfekten Partner zu finden, heutzutage viel größer als noch vor einigen Jahren. Das Kennenlernen beschränkt sich nicht mehr nur auf die unmittelbare Umgebung, auf Freunde, Bekannte und Kollegen, sondern kann teilweise sogar landesweit oder sogar weltweit stattfinden. Umfangreiche Persönlichkeitstests von Partnerbörsen wie ElitePartnerParship oder eDarling helfen dabei, ein Profil der eigenen Persönlichkeit zu erstellen und in einem anderen Nutzer das perfekte Match zu finden.

Wer sich nicht auf einen Algorithmus und die vom Anbieter ermittelten Partnervorschläge verlassen will, kann sich genauso gut selber auf die Suche nach dem Traumpartner machen. Singlebörsen wie LoveScout24 bieten eine große Auswahl an Usern, die dem Glück ebenfalls selber auf die Sprünge helfen möchten. Verschiedene Filter helfen hier bei der Suche nach den richtigen Kandidaten. Die angezeigten User können durch individuelle Vorlieben wie Geschlecht, Alter, Haar- und Augenfarbe, Gewicht und Größe, Rauchergewohnheiten und vielem mehr eingegrenzt werden.

Emotional fällt es vielen schwer, mit dem vorherigen Partner Schluss zu machen. Auch wenn es im gemeinsamen Alltag immer schlimmer wird, scheint die Vorstellung des Trennungsschmerzes kaum auszuhalten zu sein. Jedoch warten nach dem Schluss machen unzählige neue Chancen und Möglichkeiten auf beide Menschen. Es gibt keinen Grund, in einer unbefriedigenden Partnerschaft auszuharren und somit Gelegenheiten verstreichen zu lassen. Jeder Mensch verdient eine zweite, dritte oder vierte Chance auf Liebe und Glück.

Trennung in Sicht?

Probleme und Sorgen bewusst wahrnehmen

Quarrel in the relationship
Streitereien sind oft der Anfang vom Ende

Wie erkennt man, dass eine Beziehung in eine Krise geraten ist? Hier ist vor allem ein Punkt ausschlaggebend: Die Häufigkeit und Intensität der Streitigkeiten. Ganz plötzlich nerven die Gewohnheiten des Partners unglaublich. Dies kann beispielsweise ihr lautes, ungehemmtes Niesen, seine fürchterliche Unordnung oder das Nicht-Verschließen der Zahnpasta sein. Jedes kleine „Fehlverhalten“ führt zu einem großen, völlig unverhältnismäßigen Streit. Der berufliche Stress wird beim Partner abgebaut. Wenn diese Beispiele die Beziehung dominieren, wird das Zusammenleben irgendwann unerträglich für beide Partner werden. Die Probleme, Sorgen und Nöte werden nicht mehr gemeinsam angegangen, sondern mit sich alleine ausgemacht. Es gibt kein „wir“ mehr, sondern nur eine schuldige Partei und eine Unschuldige. Ist dieser Punkt erreicht, ist es an der Zeit über Schluss machen nachzudenken. Dies gilt vor allem dann, wenn zudem noch der Respekt, die Liebe und die Romantik fehlen. Jedoch sollte man erst Schluss machen, wenn man sich 100 prozentig sicher ist.

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Probleme in der Beziehung wahrnehmen, anstatt diese schön zu reden

Der erste Schritt besteht darin, die Bedeutung der Beziehung und Ihre eigenen Vorstellungen für sich selbst zu klären. Meist häufen sich die Dinge, die in der Partnerschaft nicht mehr passen und beide Partner unzufrieden werden lassen. In manchen Fällen kann es sehr hilfreich sein, sich alles von der Seele zu schreiben. Was ist frustrierend in der Beziehung? Was ist ärgerlich? Womit kann man leben und mit was nicht? Während des Schreibens können die einzelnen Punkte reflektiert werden. Gibt es noch ausreichend Sexualität und Romantik, gute Unterhaltungen und genügend gemeinsame Zeit? Oder lebt man nur noch nebeneinander her, um das Schluss machen zu verhindern?

Sexuality within the relationship
Sexualität und Zärtlichkeiten sind wichtig für eine Beziehung

Streit muss nicht immer der Hauptgrund, warum eine Beziehung scheitert. Die Probleme können auch an anderen Stellen zu finden sein. „Sexualität? Das ist für uns nicht mehr so wichtig. Wir sind jetzt beste Freunde!“ Wenn dieser Satz zutrifft, sind die Gefühle füreinander verschwunden. Klar sind Freundschaft und tiefe Verbundenheit wunderbare Dinge. Diese ersetzen jedoch nicht Liebe und Intimität. Ein Liebespaar sollte sich körperlich voneinander angezogen fühlen. Sexualität ist wichtig für funktionierende Beziehung. Fehlt dieser Aspekt, ist es oft der Anfang vom Ende. Fast jeder Mensch hat sexuelle Bedürfnisse. Werden diese nicht erfüllt, führt die zu Unzufriedenheit und Betroffene sind häufig unglücklich. Eine einfache Wohngemeinschaft mit dem Partner ist somit eine schlechte Alternative. Über kurz oder lang führt dies dazu, dass einer oder beide anfangen, nach anderen Sexualpartnern zu suchen, was dann möglicherweise zu Untreue führt, die sehr verletzend sein kann. Aber auch One-Night-Stands oder langfristige Affären lösen nicht das eigentliche Problem: Die Beziehung funktioniert nicht mehr und es hilft nicht, die Augen einfach zu verschließen.

Viele Paare bleiben aus reiner Bequemlichkeit zusammen. Die Aufgaben sind klar verteilt, der Alltag ist geregelt. Schluss machen würde das ganze Leben auf den Kopf stellen. Man wäre plötzlich allein und müsste sich um alles selber kümmern. Richtig. Aber will man wirklich all seine Träume aufgeben, nur um ein bequemes Leben zu führen? Nur weil man mit einem Partner nicht das gewünschte Glück gefunden hat, bedeutet das nicht, dass es überhaupt nicht möglich ist. Vor allem verheiratete Menschen befürchten finanzielle Nachteile im Falle einer Trennung: „Wir können uns nicht trennen, wir haben ein Haus.“ Ist es wirklich eine Option, an einer unglücklichen Beziehung festzuhalten, um finanziell besser dazustehen? Eine wirkliche Liebesbeziehung mit einer anderen Person ist somit unmöglich, da man gebunden ist. Was hier hilft: Das Schluss machen sollte nicht im Streit erfolgen. Gemeinsam kann man nach einer Lösung suchen und versuchen das Beste aus der Situation zu machen. Ein Scheidungsanwalt kann dabei helfen, die Kosten überschaubar zu halten und für beide das beste Ergebnis zu erzielen. Besitztümer, wie Immobilien können verkauft und der Erlös fair verteilt werden.

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Ein Gespräch unter vier Augen

Sobald entschieden ist, dass Schluss machen die einzige Option ist, ist es an der Zeit für ein Gespräch unter vier Augen. Eine Trennung sollte immer von Angesicht zu Angesicht besprochen werden. Auch wenn die Beziehung nur kurz war, verdient der Partner es, persönlich und vor allem mit Respekt über das Ende der Beziehung informiert zu werden. Im direkten Gespräch können Fragen gestellt und sofort beantwortet werden. Derjenige, der Schluss macht, ist dem anderen Partner einen Schritt voraus, da er sich ausführlich mit der Beziehung, den Problemen und den Gründen für die Trennung beschäftigt hat.

exit interview
Oft kommt es bei einem Trennungsgespräch zu lautstarken Streits

Es gibt keinen „guten“ Zeitpunkt für dieses Gespräch. Derjenige, der Schluss macht, wird den Partner garantiert verletzen. Hat dieser noch Gefühle, wird es wahrscheinlich Tränen geben. Eine emotionale Reaktion kann man nicht verhindern. Jeder Mensch geht mit dem Verlassen werden anders um. Manche zeigen den Mitmenschen keine Reaktion, andere hingegen werden wütend oder reagieren verzweifelt. Kommt es aus heiterem Himmel zum Schluss machen, will er Partner wahrscheinlich zuerst wissen warum dies so ist. Vorwürfe und Anklagen sollten hierbei vermieden werden. Aussagen wie: „Ich vermisse das Gefühl der Verbundenheit“ sind weniger vorwurfsvoll als „Du interessierst dich überhaupt nicht für mich!“. An diesem Punkt hat sich einer der Partner für das Schluss machen entschieden und somit mit der Beziehung abgeschlossen. Ein Versuch die Beziehung doch aufrechtzuerhalten, ist hier sinnlos.

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Keine falschen Hoffnungen machen

Auch wenn der Partner verzweifelt reagiert, weint, vielleicht um eine Pause bittet oder Zeit zum Nachdenken möchte: Die Wahrheit ist hier wichtig. Wenn eine Beziehung vorbei ist, ist sie vorbei. Häufig schlägt der Verlassene vor, an der Beziehung zu arbeiten oder nur eine kurze Pause einzugehen. Es wäre jedoch nicht fair, diesem Angebot nachzukommen, wenn ein Neustart gar nicht infrage kommt. Dies sollte klar signalisiert werden.

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Nach dem Schlussmachen sollte Distanz eingehalten werden

Sobald die Trennung entschieden und diskutiert ist, sollte eine Distanz zu dem Ex-Partner hergestellt werden. Lebt man nicht zusammen, ist dies einfach. Nach dem Austausch der persönlichen Dinge kann jeder seinen eigenen Weg gehen. Der Kontakt sollte vorerst unterbrochen werden. Je nachdem, wie das Schluss machen gelaufen ist, ist es ratsam den Ex-Partner für Kontaktversuche zu blockieren (Telefon, Social Media).

Gibt es eine gemeinsame Wohnung, dauert die Trennung länger. Man muss ausziehen, finanzielle Aspekte klären und regeln. Abstand ist jedoch wichtig, um die Situation zu verarbeiten. Ist dieser nicht gegeben, besteht die Gefahr, dass endlos über dasselbe diskutiert wird und man sich in einem Kreis aus Anschuldigungen und Rechtfertigungen dreht.

Wie Frauen mit einer Trennung umgehen

Analysieren, Leiden, Neu starten

Es kann schwierig sein, den Partner leiden zu sehen. Wird eine Frau verlassen, möchte sie die Beziehung meist analysieren. Das „Warum“ spielt hier meist eine große Rolle. Deshalb ist zumindest ein klärendes Gespräch wichtig. Es wird wahrscheinlich nicht bei einem einzigen Gespräch bleiben. Wenn die Frau noch Gefühle für ihren Partner hat, kann dies zu extremem Liebeskummer führen. Auf jeden Fall braucht es Zeit, bis die alte Beziehung verarbeitet ist und Raum für Neues entsteht. Manchmal vergehen hierbei sogar Jahre. Viele Frauen konzentrieren sich nach einer Trennung zunächst auf sich selbst. Vielleicht verändern sie ihr Äußeres (Frisur, Gewicht, Kleidungsstil) oder bewegen sich mehr. Bevor es zu einer neuen Beziehung kommt, müssen die alten Wunden erst einmal heilen.

Nachdem die Trennung verarbeitet ist, blühen Frauen in den meisten Fällen richtig auf. Plötzlich hat man deutlich mehr Zeit für sich selbst und die Hobbys. Der Grund dafür: Auch heutzutage hängt die Hausarbeit oft noch an den Frauen. Zusätzlich zu ihrem Job, schmeißen sie den Haushalt, kochen, waschen und halten die gemeinsamen vier Wände auf Hochglanz. Diese Mehrfachbelastung raubt Kraft und verursacht Stress, welcher häufig nicht bemerkt wird. Nach dem Schluss machen, schauen Frauen daher häufig erst mal auf sich selber.

Wie Männer mit einer Trennung umgehen

Ablenkung, Ablenkung, Ablenkung

Men distraction after separation
Männer lenken sich nach einer Trennung am liebsten ab

Wird ein Mann verlassen, lenkt dieser sich normalerweise erst einmal ab. Das Bedürfnis die Beziehung und die Trennung in jedem Detail zu diskutieren, in der Regel eher geringer. Sie ziehen es vor mit Freunden um die Häuser zu ziehen. Oft konzentrieren sie sich auf ihre Arbeit oder lenken sich mit viel Sport ab. Das zerrüttete Selbstwertgefühl muss repariert werden. Männer sind hierbei oft schneller erfolgreich als Frauen. Dadurch sind diese auch früher bereit für eine neue Beziehung.

Studien zufolge kommen Männer alleine schlechter klar, als in einer Beziehung. Plötzlich muss man sich um die Hausarbeit, Behördengänge und die Alltagsorganisation kümmern. Zuvor hat die Partnerin dem Mann den Rücken freigehalten.

Ende mit Empathie und Vernunft

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  1. Führe ein persönliches Gespräch! Schluss machen sollte man immer in einem persönlichen Gespräch, nicht durch SMS, E-Mail, Facebook-Post, Whats-App-Nachricht oder Telefonat. Der andere verdient die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
  2. Sag dem Partner so schnell wie möglich, dass du Schluss machen willst. Wer die Trennung ausspricht, hat die Beziehung durchgearbeitet. Zum Teil auch mit einer Vertrauensperson. Der Partner jedoch sollte direkt nach der Entscheidung informiert werden.
  3. Wähle die Zeit, zu der du Schluss machen willst mit Sorgfalt. Es gibt keine gute Zeit, um Schluss zu machen. Schlechte Nachrichten bleiben schlechte Nachrichten. Aber das Ende der Beziehung sollte nicht an Weihnachten, zu einem Geburtstag, vor einer Prüfung oder an einem anderen wichtigen Tag verkündet werden.
  4. Keine Schuldzuweisungen! Dafür ist es zu spät. Es hat keinen Sinn, dem Ex-Partner die Schuld zu geben oder ihm jedes Fehlverhalten unter die Nase zu reiben.
  5. Bei der Wahrheit bleiben. Wenn eine Beziehung endet, ist es nie die Schuld einer Person. Fehler werden in der Regel auf beiden Seiten gemacht. Die andere Person sollte den wahren Grund für die Trennung erfahren.
  6. Ist die Beziehung vorbei, weil die Liebe verschwunden ist? Sind die Erwartungen nicht mehr vereinbar? Dann sollte man es auch so sagen: „Wir haben uns auseinander gelebt. Unsere Lebensvorstellungen und Ziele passen einfach nicht mehr zusammen.“
  7. Die Perspektive auf Veränderung. Das Schluss machen kann auch bedeuten, dass der Ex-Partner eine neue Chance auf echte Liebe bekommt. Manchmal schätzten sich die Partner noch sehr, die Gefühle reichen jedoch nicht mehr für eine Beziehung. Das kann man auch sagen: „Du bist ein wunderbarer Mensch! Aber ich weiß, dass ich dich nicht glücklich machen kann.“
  8. Das Ego der anderen Person nicht unnötig verletzen. Häufig ist eine potenzielle neue Beziehung der Grund für die Trennung, dies verletzt das Ego des Anderen jedoch sehr. Vor allem dann, wenn der Gedanke aufkommt, dass er betrogen wurde. Ist kein neuer Partner im Spiel, wird das Ego weniger verletzt. Gibt es bereits eine neue Beziehung? Dann hilft es nur, die Wahrheit zu sagen.
  9. Beim Schluss machen sollten keine falschen Hoffnungen erweckt werden. Beziehungspausen lösen das Problem nicht, sondern erwecken nur falsche Hoffnungen, da der verlassende Partner hofft, dass die Beziehung noch gerettet werden kann. Es hängt von der Situation ab: Gibt es noch eine Chance? Wenn ja, kann man sich auf den Versuch einigen an der Beziehung zu arbeiten. Wenn nicht, ist ein sofortiges Ende ehrlicher und erspart unnötiges Leiden.
    10. Verzichte auf Phrasen! Es gibt bestimmte Sätze, die im Falle einer Trennung besser vermieden werden sollten. Dazu gehören: „Wir können Freunde bleiben!“ Niemand will das hören. Nach einer längeren Pause ist es möglich, sich wieder anzunähern. Aber dazwischen muss die Zeit vergehen. Ein ähnliches No-Go ist die Aussage: „Ich verdiene dich nicht!“ Das würde dem verlassenen Menschen wahrscheinlich vehement widersprechen.

Nicht aufgeben, sondern nach vorne schauen

After the separation
Den Blick nach vorne richten

Trennungen sind Teil des Lebens. Es gibt kaum einen erwachsenen Menschen, der nie verlassen wurde oder der noch nie Schluss machen musste. So schmerzhaft diese Erfahrung auch sein mag, im Nachhinein entdeckt selbst die verlassene Person oft, dass eine Trennung die einzig richtige Entscheidung war.
Tipp für die Verlassenen: Es hilft nicht, sich über die ganze Mühe, die die Beziehung mit sich gebracht hat oder die Zeit, die dadurch verschwendet wurde zu ärgern. Durch die Trennung ist dies Vergangenheit und sollte nicht mit Reue betrachtet werden. Die Zeit heilt bekanntlich alle Wunden und die nächste Beziehung wird sicherlich kommen. Weiterlesen: Liebeskummer überwinden

Die 12 Herausforderungen meistern

In der nächsten Beziehung alles besser machen

Wenn die gescheiterte Beziehung, ist man wieder frei. Eine neue Beziehung bedeutet, dass man alles besser machen kann. Die 12 Punkte zeigen, wie man eine glückliche Partnerschaft aufbauen und halten kann. Die gegenseitige Liebe ist die Grundlage, auf der die neue Beziehung entstehen sollte. Diese Punkte sollten bei der Gestaltung der Partnerschaft beachtet werden, um das Schluss machen zu verhindern.

  • Genug gemeinsame Zeit
  • Vertrauensvolle Unterhaltungen
  • Minimierung von Stress auf der Arbeit
  • Finanzielle Situation verbessern
  • Das Sexleben am Leben erhalten
  • Räumliche Trennung vermeiden
  • Eigene Bedürfnisse, sowie die des Partners respektieren und wahrnehmen
  • Trotz Kindern Zeit miteinander verbringen (Babysitter engagieren!)
  • Alltags-Streitigkeiten vermeiden
  • Treue
  • Gemeinsame Wochenend- und Freizeitpläne
  • Hausarbeit fair aufteilen

In gut funktionierenden, glücklichen Beziehungen, sollten Geben und Nehmen ausgeglichen sein. Von besonderer Bedeutung sind Kommunikation, Sexualität und gemeinsame Zeit. Beide Seiten müssen bereit sein, an der Beziehung zu arbeiten und auch mal zu verzichten. Am Anfang ist es einfach. Das gilt besonders für die Zeit der intensiven Verliebtheit: Man will alles für den Partner tun, jede Sekunde des Tages miteinander verbringen und kann nicht genug voneinander bekommen.

Je mehr sich der Alltag einschleicht, desto schwieriger kann es sein, nicht nur die eigenen Bedürfnisse zu stillen, sondern auch die des Partners im Auge zu halten. Ohne kontinuierliche Kommunikation und Zeit miteinander ist es schwer zu verhindern, dass man sich auseinanderlebt und es zum Schluss machen kommt.

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